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Heizkostenabrechnung-Software: Verbrauchserfassung nach HeizkostenV

Die Heizkostenabrechnung unterscheidet sich von anderen Betriebskosten: Sie wird nach Verbrauch umgelegt, nicht nach Fläche. Eine Heizkostenabrechnung-Software erfasst die Verbrauchswerte der Zähler, verteilt Grund- und Verbrauchspreis nach Heizkostenverordnung und erstellt die Abrechnung je Wohnung. Diese Seite erklärt, was die Software leisten muss und wie sie sich in die Nebenkostenabrechnung einfügt.

Grund- und Verbrauchspreis nach HeizkostenV

Die Heizkostenverordnung (HeizkostenV) schreibt eine Aufteilung vor: Mindestens 50 und höchstens 70 Prozent der Heizkosten werden nach Verbrauch umgelegt, die restlichen 30 bis 50 Prozent als Grundpreis — meist nach Wohnfläche. Diese Aufteilung ist Pflicht, sobald die Anlage mit individuellen Erfassungsgeräten ausgestattet ist (§ 9 HeizkostenV).

Die Software berechnet beide Anteile automatisch: Sie tragen den Gesamtbetrag, die Verbrauchswerte pro Einheit und die Wohnfläche ein — die Verteilung auf alle Wohnungen erfolgt in einem Schritt.

Was die Heizkostenabrechnung-Software leistet

  • Verbrauchswerte erfassen — Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler, Warmwasserzähler pro Einheit
  • Grund- und Verbrauchsanteil berechnen — nach § 9 HeizkostenV, frei wählbarer Verteilungsschlüssel (50/50 bis 70/30)
  • Warmwasserkosten — nach Verbrauch umgelegt (§ 8 HeizkostenV) oder pauschaler Zuschlag
  • Abrechnung als PDF — je Einheit mit Verbrauchsübersicht, Grund- und Verbrauchsanteil, Ausgleich
  • Fristenkontrolle — Abrechnungsfrist 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums

Teil der Nebenkostenabrechnung, nicht separat

Heizkosten sind kein eigener Abrechnungsvorgang, sondern eine Kostenart innerhalb der jährlichen Nebenkostenabrechnung. Immo Board erfasst Heizung und Warmwasser als Kostenpositionen mit dem Umlageschlüssel Verbrauch. Alle anderen Betriebskosten (Wasser, Müll, Versicherung, Hausreinigung) laufen parallel nach Fläche oder Personenzahl.

Sie müssen also keine separate Heizkostenabrechnung-Software kaufen — alles läuft in einer Abrechnung pro Objekt und Jahr zusammen.

Kosten einer Heizkostenabrechnung-Software

Spezielle Erfassungsprogramme für Messdienstleister kosten 300 bis 800 Euro pro Jahr und sind meist auf die reine Verbrauchserfassung beschränkt. Immo Board schließt die Heizkostenabrechnung im Professional-Tarif (49 €/Monat, bis 100 Einheiten) ein — zusätzlich mit Mietverträgen, Zahlungseingängen, Instandhaltung und Berichten.

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Häufige Fragen zur Heizkostenabrechnung-Software

Was ist eine Heizkostenabrechnung-Software?

Ein Programm zur Heizkostenabrechnung erfasst die Verbrauchsdaten der Erfassungsgeräte (Wärmemengenzähler, Heizkostenverteiler), verteilt die Gesamtkosten für Heizung und Warmwasser nach Verbrauch und Grundpreis auf die Wohnungen und erstellt die Abrechnung je Einheit nach Heizkostenverordnung (HeizkostenV).

Wie funktioniert die Umlage nach HeizkostenV?

Die Heizkostenverordnung schreibt vor, dass mindestens 50 und höchstens 70 Prozent der Heizkosten nach Verbrauch umgelegt werden, die restlichen 30 bis 50 Prozent als Grundpreis (meist nach Wohnfläche). Die Software berechnet beide Anteile automatisch und weist sie je Einheit aus.

Brauche ich eine separate Software für Heizkosten?

Nicht zwingend. Immo Board erfasst Heizkosten als Kostenart mit dem Umlageschlüssel Verbrauch innerhalb der regulären Nebenkostenabrechnung. Sie tragen Verbrauchswerte und Grundpreis pro Einheit ein, die Software verteilt die Gesamtkosten nach HeizkostenV.

Was kostet eine Heizkostenabrechnung-Software?

Spezielle Erfassungs- und Abrechnungsprogramme für Messdienste kosten 300 bis 800 Euro pro Jahr. Immo Board schließt die Heizkostenabrechnung im Professional-Tarif (49 €/Monat) ein — zusammen mit Mietverwaltung, Zahlungen und Instandhaltung. Monatlich kündbar.

Kann die Software auch Warmwasserkosten abrechnen?

Ja. Warmwasser wird wie Heizkosten nach Verbrauch umgelegt (§ 8 HeizkostenV). Die Software erfasst den Warmwasserverbrauch pro Einheit und verteilt die Gesamtkosten entsprechend. Ist kein separater Zähler vorhanden, kann ein pauschaler Zuschlag zur Heizkostenabrechnung verwendet werden.

Heizkosten nach Verbrauch abrechnen

Verbrauchswerte erfassen, Software verteilt nach HeizkostenV, PDF-Abrechnung je Einheit — alles in der regulären Nebenkostenabrechnung. Ab 19 € im Monat.

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