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Hausverwaltungs-Software: Funktionen, Kosten und Auswahl

Eine Software für die Hausverwaltung ersetzt Excel-Listen, Aktenordner und E-Mail-Suche durch einen gemeinsamen Datenstand. Diese Seite erklärt, welche Funktionen eine Immobilienverwaltung wirklich braucht, was gute Programme kosten und wie der Umstieg abläuft.

Was eine Hausverwaltungssoftware leisten muss

Ob Sie zehn oder fünfhundert Einheiten betreuen: Die tägliche Arbeit besteht aus denselben Bausteinen. Eine Mietverwaltungs-Software ist dann gut, wenn diese Bausteine miteinander verbunden sind — die Fläche aus der Einheit fließt in den Umlageschlüssel, die Zahlung aus dem Mietkonto in die Rückstandsliste.

  • Objekt- und Einheitenverwaltung — Adresse, Baujahr, Wohnfläche, Ausstattung, Leerstand
  • Mieter und Mietverträge — Laufzeit, Kaltmiete, Vorauszahlungen, Kaution, Kündigungsfristen
  • Mieteinnahmen — Soll-Ist-Abgleich pro Monat und automatische Rückstandsliste
  • Nebenkostenabrechnung — Umlage nach Fläche, Personen oder Verbrauch, druckfertig je Einheit
  • Instandhaltung — Aufträge als Ticket mit Status, Handwerker und Kosten
  • Auswertungen — Belegungsquote, Mietrendite, offene Posten auf einen Blick

Für wen sich welche Lösung eignet

BestandTypische LösungGrenze
1–4 EinheitenExcel-Vorlage für VermieterKeine Fristen, keine Abrechnung
5–100 EinheitenSchlanke Cloud-Software wie Immo BoardKeine WEG-Beschlusssammlung
ab 500 EinheitenERP für WohnungsunternehmenHohe Einführungskosten, lange Projekte

Was eine Software für Hausverwaltung kostet

Abgerechnet wird fast immer monatlich nach Zahl der verwalteten Einheiten. Achten Sie neben dem Grundpreis auf Einrichtungsgebühren, Aufpreise pro Nutzer, Modulkosten und Vertragslaufzeit. Immo Board kostet 19 € für bis zu 20 Einheiten, 49 € für bis zu 100 Einheiten inklusive Nebenkostenabrechnung und 99 € für unbegrenzte Einheiten mit Team-Zugängen — monatlich kündbar.

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In vier Schritten von Excel zur Immobilienverwaltung

  1. Stichtag festlegen, am besten zum Jahres- oder Quartalswechsel.
  2. Objekte und Einheiten mit Flächen aus den Mietverträgen anlegen.
  3. Mieter, Verträge und offene Posten zum Stichtag erfassen.
  4. Einen Monat parallel führen, Zahlen abgleichen, dann Excel abschalten.

Weiterlesen im Ratgeber

Häufige Fragen zur Hausverwaltungs-Software

Was ist eine Hausverwaltungs-Software?

Eine Hausverwaltungssoftware bündelt alle Aufgaben der Immobilienverwaltung in einem System: Objekte und Einheiten, Mieter und Mietverträge, Mieteinnahmen, Nebenkostenabrechnung und Instandhaltung. Statt Excel-Listen und Ordnern arbeiten Sie mit einem aktuellen Datenstand, auf den Sie von überall zugreifen.

Was kostet eine Software für Hausverwaltung?

Cloud-Lösungen kosten je nach Bestandsgröße meist zwischen 15 und 150 Euro monatlich. Immo Board startet bei 19 Euro im Monat für bis zu 20 Einheiten, 49 Euro für bis zu 100 Einheiten inklusive Nebenkostenabrechnung und 99 Euro für unbegrenzte Einheiten mit Team-Zugängen.

Gibt es eine kostenlose Hausverwaltungs-Software?

Kostenlose Programme und Excel-Vorlagen gibt es, sie stoßen aber schnell an Grenzen: keine Fristenkontrolle, keine revisionssichere Nebenkostenabrechnung, kein Mehrbenutzerzugriff und meist kein Datenschutzkonzept für Mieterdaten. Sinnvoll ist eine kostenlose Testphase statt einer dauerhaft kostenlosen Lösung.

Eignet sich die Software auch für die WEG-Verwaltung?

Immo Board ist auf die Miet- und Sondereigentumsverwaltung ausgelegt: Objekte, Einheiten, Verträge, Zahlungen, Umlagen und Instandhaltung. Klassische WEG-Funktionen wie Beschlusssammlung und Hausgeldabrechnung nach WEG-Recht sind nicht Teil des aktuellen Funktionsumfangs.

Kann ich meine Daten aus Excel übernehmen?

Ja. Legen Sie Objekte und Einheiten an, übernehmen Sie Mieter, Verträge und offene Posten zum Stichtag. Für einen Bestand mit 20 bis 50 Einheiten dauert das üblicherweise einen halben bis einen Tag.

Wo liegen meine Mieterdaten?

Die Daten liegen verschlüsselt auf Servern in der EU. Jeder Verwalter sieht ausschließlich seinen eigenen Bestand — die Trennung erfolgt auf Datenbankebene, nicht nur in der Oberfläche.

Ab wie vielen Einheiten lohnt sich eine Mietverwaltungs-Software?

Ab etwa fünf Einheiten. Dann werden Zahlungsstände, Indexmieten, Kündigungsfristen und Nebenkostenfristen in Tabellen unübersichtlich, und der erste vergessene Termin kostet mehr als ein Jahresabo.

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